Menü-Inspirationen #4

Habt ihr manchmal auch absolut keinen Plan, was ihr kochen sollt? Also entweder ihr lasst dann einfach die Kinder werkeln (hihi..) oder ihr kauft eines meiner TOTAL INSPIRIERENDEN Kochbücher wo zig Familien ihre Lieblingsgerichte verraten! Und hier bei mir auf dem Blog gibts auch immer mal wieder ein paar Anregungen. Hier sind 6 schnelle und ganz einfache Ideen für den Alltag aus meiner Küche. 

 

 

MINI-FRÜHLINGSPIZZAS

 

Pizza Primavera

 

Anstelle einer grossen Pizza, mache ich gerne auch einfach mal ein paar kleine. Einerseits weil man sie auch alle bisschen anders belegen kann, anderseits aber auch… einfach so. Haha. Zurzeit mag ich sie frühlingshaft grün. Mit Spargeln, Frühlingszwiebeln und Broccoli. Ihr könnt euch aber wahrscheinlich denken, dass meine Kinderlein manches Grün gleich wieder von den Pizzas kratzen. Manchmal hilft es, wenn man das Gemüse UNTER den Mozzarella legt. Und manchmal helfen auch einfach nur kleine Pizza Margheritas. Sind ja schliesslich mit Tomate. ist auch ein Gemüse.

Wenns schnell gehen muss, sind die vielen kleinen Pizzas mit einem Fertigteig in etwa 25 Minuten auf dem Tisch.

 

 

EBLY MIT GEMÜSE

 

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Ein Klassiker. Aber ich denke so oft einfach nicht dran. Dabei hab ich meistens eine Packung Ebly zuhause. Dies also ein Reminder. Für euch. Und für mich. Ebly! Ebly! Ebly!

Hierfür kocht ihr den Ebly nach Packungsanleitung (generell 20 Minuten). Das Gemüse gebt ihr einfach gleich ins kochende, gesalzene Wasser dazu, giesst das Wasser nach der Kochzeit ab und schmeckt euer Ebly-Menü mit etwas Mascarpone (macht es herrlich cremig), Kräutersalz und allenfalls frischen Kräutern und etwas Pfeffer ab.

Oh! Euch ist das Ebly-Menü gar nicht aufgefallen, weil ihr jetzt die ganze Zeit auf das zuckersüße Reh-Ketteli gestarrt habt? Ist herzig, nicht? Gibts bei stadtlandkind in vielen Farben und Formen und ziert zurzeit mit Wonne all unsere kleinen Hälschen hier.

 

 

GEFÜLLTER PILZ AUF MÖNCHSBART

 

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Das sieht jetzt ziemlich fancy aus. Eher was für die Gästevorspeise? Ja, klar, auch. Aber nicht nur. Erstens darf man sich auch im Alltag verwöhnen (und das mitessende Auge gleich mit), und zweitens ist das so dermassen schnell zubereitet, dass man das einfach auch supergut in den Alltag integrieren KANN. Das ein herrlich leichtes Essen für den Alltag und wirklich schneller fertig als es aussieht. Das Rezept findet Ihr hier. Ich sag euch, ich könnte DUTZENDE davon essen.

Mönchsbart gibts jetzt im Frühling im Kühlregal. Ist keiner da, funktioniert dies auch mit gedünsteten Spinat. Den mögen Kinder ja so wahnsinnig gern. Chchchch..

 

 

 

BELEGTE BRÖTCHEN MIT MAISSALAT

 

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Wenn dann gar nichts mehr geht, mag ich es ganz einfach. Wer frisches Brot hat – super. Wer nur altes Brot hat – nicht verzweifeln! Älteres Brot beträufle ich mit etwas Wasser (oder bestreiche es mit Olivenöl) und toaste es (oder backe es im Backofen nochmal auf). So wird es wunderbar knusprig. Darauf streue ich noch etwas grobkörniges Salz. Dann kann man es auch echt ohne nix essen.

Eine Brot-Variation bestreiche ich mit Butter und belege sie mit Bärlauch (oder Kresse). Ganz simpel. Die andere Variation kommt mit Frischkäse und (abgetropften) eingelegten Tomaten und Artischocken daher. Dazu vielleicht noch ein Stück Käse, mmmmmhhhh..

Und wenn ich nicht mal mehr Gemüse im Haus habe und mich im Vorrat bediene, weiche ich oft und gerne auf diesen Maissalat aus. Hierfür braucht ihr (Bio-)Mais und Ananas (da nehme ich immer die Fairtrade-Variante), beides aus der Dose. Für die Sauce nehme ich Olivenöl, weissen Balsamico, etwas Mayonnaise und Kräutersalz, sowie getrockneten, gehackten Schnittlauch. *hanieifachtotalgern

 

 

FARFALLE SETTE Pi

 

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Cinque P ist eines unserer „Hausgerichte“. Gibts immer wieder mal. Meist dann, wenn wir grad noch nicht einkaufen gehen konnten, denn die Zutaten haben wir meist Zuhause. Hier aber eine klitzekleine Ergänzung zum traditionellen Cinque P. – Aus fünf mach sieben aka „Pimp my Cinque P“.

 

Zutaten:

  1. Parmigiano (Parmesan, gerieben)
  2. Panna (Rahm)
  3. Pepe (Pfeffer)
  4. Pomodoro (Tomaten bzw. Tomatenmark oder gehackte Tomatenwürfel aus der Dose)
  5. Prezzemolo (Petersilie, fein gehackt)
  6. Piselli (Erbsen, aufgetaut)
  7. Prosciutto (Schinken, klein geschnitten)

..und natürlich Pasta. Das 8te P sozusagen. Mit dem Teller (il piatto) wären es dann sogar 9 (!!) P’s. OMG!!!!

 

Die Pasta kochen und alle weiteren Zutaten in einer separaten Pfanne aufkochen (erst den Rahm mit Tomatenmark/-stücken aufkochen und dann alles weitere hinzufügen). Sauce über die fertige Pasta giessen.

 

 

 

RÖSCHTI MIT GEMÜSE

 

Roschti mit Gemuse

 

Jaaaaa, ein Verlegenheitsmenü. Aber wir wollen hier ja ehrlich sein und auch zeigen, dass wir auch mal totaaaaal unspektakuläre Gerichte im Teller haben. Keine dieser sensationellen „das fotografiere ich jetzt grad sofort und stelle es auf Instagram“-Kreationen. Und dennoch, aus Gemüseresten, die kurz in etwas Gemüsebouillon geköchelt wurden, ja vielleicht noch einem Gutsch Rahm und einer Schnellschnell-Röschti aus dem Vorrat, hat man dann eben trotzdem ein leckeres Essen aus dem Ärmel geschüttelt. Und das Fancy-Menü ist ja oben, mit dem Mönchsbart. EIN Fancy-Menü reicht pro Woche. Wir wollen ja auch noch bisschen auf dem Teppich bleiben.

 

Zutaten:

  • Rösti
  • Zwiebel
  • Olivenöl
  • Gemüse (Peperoni, Karotten, Kohlrabi, Champignons… je nach Gusto)
  • Gemüsebouillon
  • Halbrahm
  • Salz & Pfeffer

 

Rösti beidseitig knusprig braten.

Zwiebel klein hacken und in etwas Olivenöl kurz anbraten. Gemüse waschen, rüsten und klein schneiden. Zu den Zwiebeln geben und mit etwas Gemüsebouillon ablöschen. Nach etwa 10 Minuten einen Gutsch Halbrahm dazu geben und mit Salz & Pfeffer abschmecken.

 

 

 

Und jetzt DER ULTIMATIVE VITAMINKICK-TIPP: Zu jedem Essen gibt es bei uns ein Tellerchen Extra-Gemüse. Das steht dann einfach noch mit auf dem Tisch und wird jedes Mal leer gegessen. Und wenn was übrig bleibt, kommt der Rest am nächsten Tag ins nächste Essen. So schliesst sich der Kreis.

Das wäre dann auch gleich meine oberste Regel: Gemüse gibts immer! Frei nach dem Motto: A vegetable a day keeps the doctor away. Nur dass es das „wegschtebäl“ zu JEDEM Essen gibt. Knallhart.

Diese supertolle Idee habe ich übrigens von einer Familie aus meinem ersten Buch.

 

 

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Viele weitere, ganz einfache Menü-Ideen für den Alltag findet ihr unter den Links da unten – vielleicht bringt das euch ja auf neue Ideen:

 

MENÜ-INSPIRATIONEN #1

MENÜ-INSPIRATIONEN #2

MENÜ-INSPIRATIONEN #3

 

 

Auf dass uns NIEMALS die Ideen ausgehen! Tscha-gaaaah!