Alltagsideen aus der SwissDinner Küche #3

Was kochen die Leute eigentlich so im Alltag? Auch die, die eben gerade im Fernsehen hübsche Menüs kreiert haben. Hier sind die vier beliebtesten Alltagsmenüs der aktuellen SwissDinner-Kandiaten.

 

Stevens, 22

Eigentlich wollte Stevens ja Koch werden, hat sich dann aber wegen den strengen Arbeitszeiten dagegen entschieden und arbeitet nun als Wohnberater. In Zürich-Oerlikon teilt er seine moderne WG mit zwei Jungs und einer Dame. Selbstverständlich mit Putzplan! Da ist er dann besonders pingelig, wenn seine Mitbewohner das Ämtli „vergessen“. Eine ehemalige SwissDinner-Kandidatin hat ihn motiviert mitzumachen. Und schwups: Schon dabei!

 

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Liebstes Alltagsgericht:

In der WG ist oftmals spontaner Besuch angesagt! Fajitas kommen dann gerade recht. Die kann jeder füllen womit er will, es geht ruckzuck und macht alle glücklich. Was immer rein muss ist Stevens hausgemachte Guacamole:

  • Drei reife und möglichst weiche Avocados
  • eine Tomate
  • Knoblauchzehen
  • Crème fraîche
  • Salz, Pfeffer und Paprika

 

 

Nadia, 19

Ursprünglich kommt Nadia aus dem Engadin, macht aber gerade ihre Ausbildung an der Film- und Schauspielschule in Zürich. So ganz nebenbei hat sie ihr erstes Kochbuch «Eat Better Not Less» geschrieben. Und alle Fotos darin ebenfalls selbst geknipst – bei ihr zuhause in der Küche. Sie möchte damit den Leuten zeigen, dass gesund essen keinesfalls langweilig und einseitig sein muss. Man soll nicht weniger, sondern einfach besser essen. Einen wunderhübschen Blog hat sie ebenfalls.

 

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Liebstes Alltagsrezept:

Morgens zum Frühstück kommen bei Nadia keine fettigen Spiegeleier mit Speck auf den Teller. Es soll gesund sein, schnell gehen und trotzdem lecker sein. Dazu schält sie am Vorabend 2 mittelgrosse Bananen, schneidet sie in Scheiben und füllt diese in ein Plastiksäcklein. Über Nacht oder mindestens 2 Stunden einfrieren. Dann herausnehmen, 5 Minuten auftauen lassen und in einen leistungsstarken Mixer geben. Ca. 100 ml Milch dazu. Cremig und luftig mixen. Die Konsistenz sollte softeis-ähnlich sein. Je nach Bedarf mit Honig, Reis- oder Ahornsirup nachsüssen.

 

  • Für Zimt-Bananeneis: 1-2 TL Zimt
  • Für Vanille-Bananeneis: 1 ausgekratzte Vanilleschote
  • Für Schoko-Bananeneis: 1-2 EL Kakaopulver roh
  • Für Erdnuss-Bananeneis: 1 EL Erdnussbutter

Mit frischen Früchten und gerösteten Nüssen nach Wahl garnieren.

 

 

René, 52

Für seine beiden Töchter und Freunde steht René zusammen mit seiner Partnerin Marlies am Wochenende gerne in der Küche. Sie finden es spannend feine Menüs zusammenzustellen und sich anschliessend bewerten zu lassen. Als Ausgleich zum kopflastigen Informatiker-Beruf erholt er sich in der Natur beim Biken, Wandern, Schneeschuhlaufen oder Pilze sammeln. Dank seiner langjährigen Erfahrung kann er die Giftigen auch von den Essbaren unterscheiden. Das freute sicher auch seine SwissDinner-Gäste!

 

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Liebstes Alltagsgericht:

Seine Mutter hatte keine Ahnung vom Kochen, sagt René. Sein Grosi erst recht nicht. Sie habe anno dazumal das Kotelett beim anbraten in der Bratpfanne mit Wasser abgelöscht! Und die Salatsauce aus Essig und Zucker war zwar süss, aber nicht wirklich geniessbar. Dafür konnte sein Papi Hans-Werner super kochen! Er hatte im Tessin seine Lehre gemacht und somit alle Tessiner Spezialitäten intus. Deshalb macht René heute einen tollen Risotto nach Rezept seines Vaters.

  • Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl andünsten.
  • Risotto-Reis mit Steinpilzen und Safran glasig dünsten, dann mit Bouillon und Weisswein ablöschen.
  • 18 Minuten immer und immer rühren.
  • Am Schluss Parmesan und etwas Aceto balsamico dazu.

 

 

Cathy, 35

Die gelernte Floristin arbeitet heute als Underwriter bei einer Versicherung. Damit ihre Kreativität nicht zu kurz kommt, malt sie gern mit ihren wilden Jungs, dekoriert Wohnungen oder plant einen schönen Familienurlaub nach Afrika. In Ghana hat sie eine Lieblingsspeise kennen- und lieben gelernt: Light Soup mit Griess und afrikanischem Pfeffer. Achtung, scharf!

 

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Liebstes Alltagsgericht:

Ghanaische Light Soup mit Griess. Vor allem wenn es schnell gehen muss, bereitet dies Cathy gerne zu. Mit «Afrikanischem Pfeffer» ist es seeehr scharf, gesund und einfach gemacht. Auch geräuchertes Fleisch passt dazu.

Für 4 Personen:

  • 2 Zwiebeln
  • 1 TL Chilischoten gemahlen
  • 1 Poulet zerlegt
  • 1 EL Salz
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 l Wasser
  • Olivenöl

Zwiebeln im Mörser zerreiben. Poulet in einem grossen Topf in etwas Öl anbraten. Das Tomatenmark und die Zwiebeln dazugeben. Mit Wasser ablöschen und köcheln lassen, bis das Poulet gar ist. Das Chilipulver nach Belieben beigeben. Dazu passt Griess oder Reis.