Bärlauchsalz

Kürzlich auf meiner Joggingrunde lief ich bachabwärts direkt durch ein Bärlauchwunderland. Alles voller knutschgrünem Bärlauch. Mit herrlichem Knoblauchduft in der Luft. Ein eindeutiges, letztes Indiz dafür, dass der Frühling endgültig da ist.

 

Da konnte ich natürlich auch nicht einfach so vorbei traben und hab einen schönen, wuscheligen Büschel mit nach Hause genommen. Die Bärlauchblätter habe ich anschliessend im Ofen getrocknet und dann was ganz leckeres daraus gezaubert.

 

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BÄRLAUCHSALZ

 

Ihr braucht:

  • frische Bärlauchblätter
  • grobes Meersalz
  • getrocknete Essblumen (optional)

 

Zubereitung:

Bärlauchblätter waschen und gut trocknen lassen. Im Ofen bei etwa 100° eine knappe Stunde trocknen und anschliessend abkühlen lassen.

Salz und Essblumen vermischen und getrockneten Bärlauch reinbröseln. Alles gut durchmischen und luftdicht verschliessen.

 

 

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Passt zu: Fisch, Fleisch, Gemüse und Dips. Also eigentlich zu allem, was auch Knoblauch verträgt. Und Bärlauchsalz ist auch ein hübsches Frühlingsmitbringsel.

 

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Bärlauch kann man zurzeit im Supermarkt und auf Märkten kaufen. Wer es selbst pflücken will, sollte genau wissen, wie Bärlauch aussieht, denn er ähnelt der Herbstzeitlosen und dem Maiglöckchen. Diese sind allerdings giftig. Ist also so bisschen wie bei Pilzen, es hilft enorm, wenn man sich auskennt. Der Knoblauchduft ist aber unverkennbar, so riecht nur Bärlauch. Er wächst gern an schattigen, feuchten Plätzen. Und dort in riesen Mengen.

 

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Ich pflücke ihn dann jeweils an Stellen, wo ich denke, dass dort kein Hund rangepieselt hat. Also nicht gleich am Wegesrand. Hundebisi kann man zwar abwaschen, aber ich bin da vielleicht ein bisschen heikel.. chchchch..

 

Lecker ist so ein Bärlauchblatt übrigens auch auf einem simplen Butterbrot.

 

Ach ja, und die hübschen Blumentöpfe auf dem Titelbild, die gibts bei stadtlandkind.