Essen mit der Familie

Das gemeinsame mit der Familie ist das Kernthema dieses Blogs. Hier sind 5 Punkte, warum der Familientisch so wichtig ist.

 

Es ist ja so, dass wenn die Kinder noch klein ist, dass dann wohl in den meisten Familien gemeinsam gegessen wird, oder zumindest ein Elternteil anwesend ist. Man will das Kleinkind den Brei ja nicht ganz allein auslöffeln lassen. Und kleinere Schulkinder täten wohl das Süssigkeitenböxli plündern. Bis zu einem gewissen Alter ist das völlig klar. Sind die Kinder da, sind es die Eltern auch.

 

Dann werden die Kleinen aber älter, das eine hat noch Sportunterricht, das andere Ballett oder sie essen bei Freunden, unterwegs oder einfach früher oder später. Als Eltern wird man mit zunehmendem Alter der Kinder auch wieder flexibler und geht öfter ins Kino, mit Freunden aus oder unternimmt sonstwas. Das gemeinsame Essen rückt vielerorts in den Hintergrund. Dabei wäre es GERADE JETZT so wichtig.

Und zwar darum:

 

  • Beim gemeinsamen Essen werden vernünftige, gesunde und abwechslungsreiche Essgewohnheiten vermittelt. Gerade ein Teenager, der sich ab und an das Essen auch mal selbst zubereiten kann, ist es wichtig, regelmässig zu sehen, was zu einer ausgewogenen Mahlzeit gehört.
  • Das gemeinsame Essen ist manchmal die einzige gemeinsame Zeit als Familie unter der Woche. Indem man miteinander spricht, von seinem Tag erzählt, den anderen zuhört, stärkt man den Zusammenhalt in der Familie. Der soziale Austausch innerhalb der Familie ist enorm wichtig. Kinder fühlen sich ernst genommen und erzählen von sich. So kriegen die Eltern auch automatisch mehr mit und wissen, was im Leben ihrer Kinder vor sich geht.
  • Indem die Jugendlichen am Tisch auch über Sorgen sprechen können, denken sie auch selbst nochmal über ein Thema nach, können das Erlebte reflektieren. Die Eltern können beim Gespräch auch Lösungsansätze präsentieren, oder dem Kind bei der Problemlösung helfen. Auch das stärkt den Zusammenhalt.
  • Die als Kleinkind mühsam eingeübten Tischregeln gelten nach wie vor und mit jedem Essen prägen sie sich weiter ein. Kleine Dinge, wie dass man gemeinsam mit dem Essen beginnt oder wartet bis alle fertig sind. Sich auch beim Koch oder Köchin bedankt. Und dass man während dem Essen nicht ständig aufsteht. Je nachdem was einem wichtig ist. Das soll auch bei grösseren Kindern nicht verloren gehen, nur weil niemand mehr drauf hinweist.
  • Es ist schön, ein Ritual zu haben, dass für alle verbindlich ist. Vielleicht klappt es nicht an jedem Abend, aber man kann auch fixe Tage bestimmen, wo man gemeinsam isst. So können alle ihre Termine drumrum planen. Das Essen als Fixpunkt.

 

 

Im Blog findet ihr auch Beiträge zum Thema „Harmonie am Familientisch“, eine Idee, wie Kinder von allem wohlwollend probieren, ein Beitrag zum Thema „Tischmanieren“ und was eine Elterntrainerin zum Thema „Familientisch“ zu sagen hat.