Federkohlchips

Ich kann mir vorstellen, dass jetzt nicht alle vor Begeisterung im Dreieck springen, wenn ich von Federkohlchips spreche. Aber die sind wirklich herrlich! Ich kann euch einfach nur empfehlen, diese mal auszuprobieren.

 

Ich nutze gerade den allerletzten Federkohl, jetzt wo sich die Saison dem Ende zuneigt, um diesen noch ein paar Tage länger geniessen zu dürfen. Gewürzt und getrocknet.

Ein Dörrgerät eignet dafür hervorragend. In 3-4 Stunden sind die Chips genussfertig. Im Backofen gehts sogar noch schneller. Bei 110 Grad muss man nur gerade mit einer Stunde rechnen.

Man kann die Federkohlblätter fast pur, nur mit etwas Öl und Salz trocknen, für Einsteiger empfehle ich aber eine leckere Paste.

 

Kale_Paste

 

Zutaten für die Paste: eine Handvoll in Öl eingelegte (aber abgetropfte) Tomaten, 1/2 Peperoni, 1/2 Zwiebel, 1/2 Knoblauchzehe (oder Knoblauchpulver), Chilipulver, Zitronensaft, Salz und etwas Wasser.

 

  1. Den Federkohl entstielen, Blätter waschen, diese grosszügig auseinanderrupfen und auf einem Haushaltspapier gut trocknen lassen.
  2. Alle Paste-Zutaten im Mixer oder mit dem Stabmixer zu einem Püree verarbeiten, kosten und allenfalls abschmecken.
  3. Paste in jedes einzelne Federkohl-Blatt massieren und anschliessend dörren.

 

Tipp: Schneller gehts mit einer fertigen Paste, so für zwischendurch. Ich habe es mit der Auberginen-Paste versucht – auch sehr lecker.

 

Kale_Paste1

 

Und wenn man bedenkt, wie gesund der Federkohl ist (er ist ein grandioser Eisenlieferant, enthält viel Kalzium, Kalium, Magnesium, Vitamine, Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe, man spricht von einem der gesündesten Lebensmittel der Welt!), so kann man ihn auch ganz wunderbar Kindern unterjubeln. Das Stichwort „Chips“ wirkt manchmal Wunder…

 

Kale_mampf