Fingerfood für Essanfänger #3

Noch zu klein für den ernsthaften Umgang Messer und Gabel? Aber trotzdem viel zu gross um mit dem Löffel gefüttert zu werden? Oder eh schon im „sälbermache“-Modus? Dann kommt der nächste Schritt: Fingerfood. Hier der dritte Teil der Fingerfood-Serie.

 

Quinoa gehört zu meinen liebsten Grundnahrungsmitteln. Nebst vielen anderen gesunden Nährstoffen, strotzt Quinoa nur so vor Kalzium, Eisen und Vitamin E. Ausserdem ist Quinoa ein tryptophanreiches Lebensmittel. Und Tryptophan wird im Gehirn für die Herstellung von Serotonin benötigt. Serotonin wiederum ist ein natürlicher Stimmungsaufheller. Mögen also unsere Lieben, dank dieser Quinoataler, gesund, gefrässig, glücklich und zufrieden UND GLEICHZEITIG TOTAL AUSGEGLICHEN sein.

 

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Das Gute an Quinoa ist auch, dass es einfach zuzubereiten ist. Man spült es in einem Sieb, kocht es für gewöhnlich in der doppelten Menge Wasser und lässt es dann noch ein paar Minuten quellen. Quinoa kann man auch gut gleich für ein paar Tage vorbereiten und daraus verschiedenste Salate oder sogar einen Pizzaboden zaubern. Ein Grundnahrungsmittel eben, für vieles zu gebrauchen.

Wir aber kochen nun etwas Quinoa und drücken es platt.

 

 

QUINOATALER

 

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Zutaten:

  • 100g gekochten Spinat (oder Federkohl, Mangold – je nach Saison)
  • 100g Fetakäse
  • 100g gekochter Quinoa
  • 2 Eier
  • 1 Handvoll Peterli
  • Kräutersalz & Pfeffer (nicht für das Kleinkind)

 

Zubereitung:

Quinoa in einem Sieb gut durchspülen und mit doppelter Menge Wasser rund 10 Minuten kochen (Packungsanleitung beachten!). Anschliessend bei geschlossenem Deckel noch etwa 5 Minuten ziehen lassen.

Spinat mit wenig Wasser dämpfen, bis er zusammenfällt.

Quinoa mit allen restlichen Zutaten gut vermischen und Teig etwa 20 Minuten ruhen lassen. Anschliessend die erste (Kinderportion-) Quinoataler in etwas Olivenöl beidseitig anbraten. Währenddessen den restlichen Quinoataler-Teig kräftig würzen, ebenfalls anbraten und beiseite stellen.

 

QUINOA WIRD AB 2 JAHREN EMPFOHLEN.

 

 

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Die beiseite gestellten Quinoataler kleiden wir nun – für uns Grosse – in ein herrlich köstliches Gewand!! Natürlich, so ein Quinoataler schmeckt auch so, zu etwas Hüttenkäse oder einem Joghurtdip. Aber das hier ist umwerfend, sag ich euch.

 

Ihr braucht:

  • Burgerbrot
  • Blattsalat
  • Rüebli-Selleriesalat (kann man selbst raffeln, oder auch fertig kaufen)
  • French Sauce (auch hier, selbstgemachte oder gekaufte)

 

Rüebli-Selleriesalat mit Frenchsauce vermengen. Blattsalat waschen. Burgerbrot kurz toasten. Alles einschichten und einen VORZÜGLICHEN, saftigen, vegetarischen Burger kreieren.

 

Tataaaaaa…

 

 

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Er schmeckt genauso vorzüglich wie er aussieht!!

 

 

REZEPT ZUM AUSDRUCKEN

 

Die ersten beiden Fingerfood für Essanfänger-Rezepte, präsentiert von Stokke, findet ihr UNTER DIESEM LINK. Der vierte Teil folgt nächsten Monat.