Frühlings-Erwachen

Habt ihr das auch? Beim Aufblühen des Frühlings verspüre ich immer diesen Drang aufzuräumen, Ballast abzuwerfen. Das fängt beim klassischen Frühlingsputz an und hört irgendwo beim Entgiften und Entrümpeln wieder auf. Ich habe ein paar Anregungen zusammengestiefelt.

 

Den Winter verbringe ich am liebsten auf dem Sofa. Eingeigelt in eine warme Decke und dicke Wollsocken (wir haben keine Bodenheizung!). Mit einer Tasse herzerwärmendem Tee. Ich halte mich mit Vorliebe drinnen auf. Und schaue nach draussen. Und denke „Wie gut, dass ich jetzt nicht raus muss“. Aufräumen und Putzen tu ich halbherzig. Einerseits weil ich Beides sowieso total nervig finde, anderseits weil es ja ohnehin immer etwas dunkel ist. Wer schaut da schon genau Fenster an? Oder Vorhänge? Oder Computertastaturen?

 

Bei den ersten warmen Frühlingsstrahlen, das war im März, kehrt sich dies dann schlagartig. Ich störe mich an dreckigen Fenstern. Habe wieder viel zu viele Kleider angehäuft. Die Kinderzimmer quellen über. Die Pflanzentöpfe winseln und hecheln und bitten um neue Bepflanzung. Die Sofakissen wirbeln seltsamen Staub auf, wenn man sie kurz durchschüttelt. Und der Wasserkocher erstickt im Kalk. DAS MUSS SICH ÄNDERN.

 

 

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Nach dem Winter bedarf es einer Grundreinigung. Innen wie Aussen. Hier sind eine paar Anregungen dazu.

 

 

DAS HEIM IN NEUEM GLANZ ERSTRAHLEN LASSEN

 

Der Klassiker: Der Frühlingsputz. Schon nur für das gute Gefühl danach, wenn das Zuhause endlich wieder entstaubt, entkalkt und sauber in die neue Jahreszeit starten kann.

 

Waschen lassen sich Vorhänge, Sofakissen, Bettwäsche (wobei.. diese hoffentlich öfter als nur 2x im Jahr). Abgewischt werden Lampenschirme, Fensterbänke, Regale, Elektronische Geräte, Spiegel..

Die Matratzen werden abgesaugt, eventuell gedreht. Die Decken, sofern ihr Winter- und Sommerduvets habt, ausgetauscht.

Natürlich werden jetzt auch die Fenster geputzt. Das tu ich zwar überhaupt nicht gern – ich kriegs einfach nicht streifenfrei hin – aber es sieht danach allemal besser aus als davor. Immerhin.

 

Dann gibt es eine Reihe zu entkalken:

  • Wasserkocher
  • Hähne
  • Plättli
  • Lavabos
  • Toiletten
  • Duschköpfe
  • Dusche
  • Badewanne
  • Kaffeemaschinen
  • Blumenvasen
  • usw.

 

 

Frühlingsputz

 

Für die schnelle und entspannte Entkalkerei gibt es von durgol Produkte, die biologisch abbaubar sind – was ich sehr begrüsse! Dies für Küche und Bad. Sowie auch den Universal-Entkalker ecovite der unsere Glaskaraffen (nein, das sind keine Spinnweben!) und unseren völlig zugekalkten Wasserkocher wieder zum Strahlen gebracht haben.

 

Durgol sucht übrigens noch Produkttester. Mehr Informationen gibt es hier.

 

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SEELISCHE GRUNDREINIGUNG

Ja, da hat sich wieder so vieles getan in den letzten Monaten. Wer nicht immer Achtsam durchs Leben geht, tut gut dabei, mal wieder kurz auf die Pause-Taste zu drücken und kurz inne zu halten. Wo steht man jetzt? Was braucht man? Was hat sich verändert? Welche alte Gewohnheiten möchte man ablegen? Auch hier sollte man ab und zu den Müll rausbringen.

 

Helfen tun dabei folgende Fragen:

  • Worüber mache ich mir Sorgen? Was nervt?
  • Wie glücklich bin ich?
  • Was setzt mich unter Druck?
  • Was tut mir nicht gut?
  • Was tut mir gut?
  • Wie erleichtere ich mir meinen Alltag?
  • Was ist mir jetzt wichtig?

 

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KÖRPERLICHE GRUNDREINIGUNG

Gleiches gilt auch für den Körper. Im Hinblick auf den Sommer wird wieder mehr Sport getrieben, das Körpergefühl rückt wieder ins Zentrum. Wie wärs wieder mal mit..:

 

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DAS GROSSE ENTRÜMPELN

Der Keller, der Kleiderschrank, die Kinderzimmer, die Garage, das Gartenhäuschen… als wären sie Magnete ziehen sie so viel Unnötiges an und es fällt einem schwer, diesen Ballast wieder zu entfernen, sich davon zu trennen. Muss man aber trotzdem ab und an tun, um nicht als Messi in die Familiengeschichte einzugehen.

 

  • Kinderzimmer: Welche Spielsachen sind noch aktuell? Und welche Kleider? Alles was nicht mehr gebraucht wird, einsammeln, wegpacken und verschenken (zB Heilsarmee, Brocki) oder verkaufen (online, Flohmi). Ausserdem: Winterkleidung wegpacken. Sommerkleidung bereit stellen.
  • Kleiderschrank: Kleider die zwei Saisons nicht mehr getragen wurden: RAUS! Freunden schenken, Flohmi, Brocki.. wohin auch immer. Platz machen für Neues.
  • Keller: Hart sein. Was lange nicht mehr gebraucht wurde geht weg. Sich einmal und zurück durch den Keller kämpfen und sich dann im wundervollen Gefühl suhlen, dass man da wieder durchlaufen kann, ohne dass man über Kartons und alte Kasperlitheater steigen muss.
  • Einbauschränke: Sie sind fast nicht da. Als Wand verkleidet. Man bemerkt sie kaum. Doch in ihrem Innern stapelt sich das halbe Leben und ICH KÖNNTE WETTEN, dass ihr darin viele Dinge findet, von denen ihr gar nicht wusstet, dass ihr sie noch habt.
  • Küche: Brauchen wir die milchigen Gläser noch? Das nie benutzte Besteck? Alle 537 Disney-Trinkflaschen? Jegliche Tupperware-Variationen? Auch hier: weg, was nicht oft benutzt wird. Brocki & Heilsarmee werden sich freuen. Und das Küchenschränkchen auch. Ausserdem: Den Kühlschrank, das Tiefkühlfach und das Vorratskämmerchen mal durchforsten.
  • Badezimmer: Ist das Spiegelschränkchen voll, gilt es den Warenbestand zu überdenken. Welche Kosmetikartikel brauchts noch? Welche sind abgelaufen? Was muss noch aufgebraucht werden? Bei dieser Gelegenheit kann man auch gleich das ganze Schränkchen sauber wischen.
  • Computer: Ja, auch da kann man wunderbar entrümpeln. Vielleicht nicht gleich den ganzen Computer, aber auch die Dateien kann man aufräumen, Fotos sortieren. Auch im Computer herrscht oft ein Puff. Und die Tastatur und den vertööpelten Bildschirm könnte man auch wieder einmal reinigen, nicht?

 

 

 

Am einfachsten geht ihr, ob beim Putzen oder Entrümpeln, Raum für Raum vor. Einer nach dem Anderen. Ganz in Ruhe. Und – was bei mir bei einem eventuellen Motivationstief total gut hilft – ist: Musik. Natürlich.

Falls ihr euch da was von mir ausleihen wollt, Bitteschön. Meine aktuellen Lieblingssongs auf meiner kitchensound-Playlist auf Spotify.

 

 

 

 

 

Plant also einfach den nächsten Schlechtwettertag ein (das sollte bei unseren schweizerisch-launischen Wetterverhältnissen ja nicht so schwierig sein), gebt euch rein in das Entrümpelungs- und Putzabenteuer und schrubbt alles wieder blitzblank. Euer Heim und eure Seele.

 

Das. Tut. Gut.

 

 

Dieser Blogpost wurde gesponsert von durgol und enthält Produktplatzierungen. Der gesamte Inhalt, die Idee, die Ansichten und das ganze Drumherum, sowie alle Fotos stammen vollumfänglich von mir.