Homemade Granola

Eines dieser Dinge, die man wunderbar selbst machen kann. Ohne dass ihr viel Zeit, Nerven oder Geduld investiert. Und Talent braucht ihr dafür auch keins. Es lohnt sich total, sag ich euch.

 

Es gibt natürlich auch ganz leckere Granolamischungen (aka Müeslimischungen) zu kaufen. Klar. Macht ihr sie aber selbst, dann:

  • könnt ihr den Zuckergehalt kontrollieren
  • wisst ihr ganz genau was drin ist
  • macht ihr einfach nur das rein, was ihr mögt

 

Die totale Kontrolle!

 

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Am besten beginnt ihr mit einer einfachen Mischung und pröbelt dann bei den weiteren Malen mit Zutaten und Mengen solange rum, bis ihr eure ganz eigene Zaubermischung kreiert habt.

 

Für die Basis startet ihr mal damit:

 

  • 2 Tassen Haferflocken
  • 1/2 Tasse grob gehackte Nüsse (Mandeln, Haselnuss, Pekannüsse..)
  • 1/4 Tasse Kerne (Sonnenblumen, Kürbis, Leinsamen..)
  • 1/2 Tasse Trockenfrüchte (Feigen, Cranberries, Aprikosen, Datteln..)
  • 1 Prise Salz
  • 2-3 TL Honig (oder Ahornsirup)
  • 2 TL Kokosfett (oder geschmacksneutrales, erhitzbares Öl)
  • 1/2 TL Vanilleextrakt

 

Das Kokosfett, falls fest, kurz in einer kleinen Pfanne erwärmen. Ofen auf 180° vorheizen.

Alle trockenen Zutaten in einer grossen Schüssel miteinander vermischen, dann Honig, Kokosfett (oder Öl), sowie Vanilleextrakt darunter mischen und alles gut vermengen. Allenfalls noch etwas mehr Honig hinzufügen.

Die ganze Masse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen und regelmässig verteilen. Im Ofen rund 30-40 Minuten backen. Anschliessend gut abkühlen und trocknen lassen (ca. 1-2 Stunden).

Die Masse zerbröseln und in ein luftdichtes Glas geben.

 

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Tipps:

  • Ich habe, anstelle von „nur“ Haferflocken, diese zusätzlich noch mit Quinoaflocken, Amaranth und Hirseflocken angereichert.
  • Beim Öl müsst ihr darauf achten, dass dieses geschmacksneutral ist, von Olivenöl rate ich ab, das ist zu intensiv. Ein Nussöl, zB Macadiamanussöl, schmeckt auch sehr lecker. Hier einfach darauf achten, dass man es erhitzen darf. Das steht für gewöhnlich auf dem Fläschchen. Und auch Butter funktioniert.
  • Ihr könnt auch mit Zimt oder Kardamom oder anderen Gewürzen experimentieren.
  • Anstelle von Honig eignet sich auch – als vegane Variante – Ahornsirup, Agaven- oder Birnendicksaft oder (flüssigen) Kokosblütenzucker.

 

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Hier habt ihr das Rezept, zum später Nachlesen und Aufbewahren.

 

REZEPT ZUM AUSDRUCKEN

 

Ja und am Schluss? Was macht ihr nun mit dem ganzen Granola? Bisschen Milch dazu. Fertig. Eigentlich.

Meine liebste Variante aber tut sich mit Naturejoghurt zusammen. Und ganz unten drin: Granatapfelkerne.

Ja, ich habe beide selbst gegessen. Die zwei Löffel täuschen. DAS WAR ALLES FÜR MICH ALLEIN!

 

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Auch Passionsfruchtpüree oder jedes andere Fruchtpuree schmeckt köstlich mit selbstgemachtem Granola. Gesünder könnt ihr fast nicht in den Tag starten. Ausser ihr geht noch eine halbe Stunde joggen. Oder macht Yoga. Oder trinkt einen grünen Smoothie.

Oder ihr schlaft einfach aus. Das ist nämlich auch sehr gesund. Und eine meiner Lieblingsbeschäftigungen.