Ice Pop-Tipps

Ice Pops sind einfach und schnell gemacht. Und so gelingen sie ganz sicher.

 

Natürlich kann man Ice Pops von der Konsistenz her nicht mit einer klassischen Eiscrème vergleichen. Eine solche lässt sich am besten in der Eismaschine zubereiten oder aber ihr bringt die Geduld auf, eure Masse immer und immer wieder umzurühren, so dass sich die Eiskristallbildung in Grenzen hält. Aber sie sind eine herrlich erfrischende Alternative. Und eine sehr simple noch dazu.

 

Bei den Ice Pops füllt man das Gefriergut lediglich in die Eisformen und lässt diese gefrieren.

 

Hier ein paar Tipps:

  1. Möchtet ihr verschiedene Schichten haben, so lasst ihr die aktuelle Schicht mindestens 1 Stunde anfrieren und füllt dann nach, so vermischen sich die Schichten nicht.
  2. Generell eignet sich Fruchtpüree sehr gut. Am besten nehmt ihr dafür möglichst reife Früchte, so wird das Eis aromatischer.
  3. Zucker nehmt ihr am besten ganz feinen. Puderzucker eignet sich sehr gut. Nehmt ihr normalen Haushalts- oder Rohrzucker empfiehlt es sich, diesen erst fein zu mahlen oder aber in wenig Flüssigkeit gut aufzulösen.
  4. Möchtet ihr euer Eis mit Joghurt anreichern, so nehmt ihr entweder gesüsstes Fruchtjoghurt oder aber ihr verfeinert ein cremiges, griechisches Joghurt mit etwas Zitronensaft und Puderzucker.

 

 

Und hier sind meine liebsten Variationen, als kleiner, zusammenfassender Rückblick. Einige kennt ihr vielleicht schon.

 

 

FRUCHTPÜREE

Ein Dreigänger mit Kiwi, Himbeere und Mango. Reines Fruchtpüree von sehr reifen, aromatischen Früchten. Schön geduldig eingeschichtet.

 

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LASSI

Geht ganz schnell: Fruchtstücke in die Förmchen geben und mit Lassi auffüllen. Zum Beispiel Mangostücke mit Mango Lassi.

 

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JOGHURT-FRUCHT

Hierfür bereitet ihr euer Fruchtpüree zu (hier Aprikose). Allenfalls mit etwas Puderzucker gesüsst. Und dann den Joghurt (mit Zitronensaft und Puderzucker). Ich würde immer griechisches Joghurt nehmen, das ist wunderbar cremig.

Dann in Schichten einfrieren, wie oben beschrieben.

Tipp: Schokolade passt doch eigentlich immer, nöd? Dazu gebt ihr etwas geschmolzene Schokolade auf eure Kreation und stellt sie nochmal kurz kühl.

 

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Oder ihr füllt die Eisform 3/4 mit Joghurt, friert es an und füllt dann mit Fruchtpüree auf. Zum Beispiel Himbeere.

 

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ALL-IN-ONE

Eine Kombi aus der gleichen Fruchtfamilie: Wassermelone und Honigmelone (der Spitz). Mit reifen Früchten eine wunderbar süsse Angelegenheit und funktioniert auch ohne Zucker.

 

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FLAGGENFARBEN

Ja, man kann auch mit den Farben spielen. Diese Ice Pops hatte ich eigentlich zum letzten Italien-EM-Spiel gemacht. Hat aber offensichtlich nichts genützt. Ist aber dennoch lecker. Kiwi – Joghurt – Wassermelone. Nun, könnte auch Ungarn sein. Funktioniert auch für Frankreich oder die Niederlande, wenn man die Kiwi mit Blaubeerpüree ersetzt. Oder Österreich: Wassermelone – Joghurt – Wassermelone. Und so weiter, und so fort.

Lustig für ein Fest. Oder einen Sportabend.

 

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FRÜHSTÜCKS-EIS

Joghurt mit Früchten ist ein Frühstücksklassiker. Hier einfach in der gefrorener Variante. Und damit es gar noch etwas zmorgiger wird, habe ich noch etwas Granola mit Honig vermischt und damit die Eisform am Ende aufgefüllt. Davor die erste Masse aber eine Stunde anfrieren lassen.

Vanillejoghurt passt hier auch sehr gut.

 

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FRUCHTNEKTAR

Auch dies eine superschnelle Variante. Fruchtstücke in die Behälter geben und mit dickflüssigem Fruchtnektar auffüllen. Hier: Birne / Birne. Sehr erfrischend.

 

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BANANENMUS

Fast noch besser als nur mit Joghurt: Banane, Griechisches Joghurt, Limettensaft und Zucker – alles fein püriert. Mein absoluter Favorit. Das Fruchtpüree oben ist mit Rhabarber. Da ist die Saison längst vorbei. Funktioniert aber auch mit vielen anderen Früchten.

Sehr lecker und passend zur Banane ist die Schokolade. Dazu einfach geschmolzene Schokolade auf die gefrorene Masse geben und nochmal tiefkühlen.

 

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SIRUP

Klappt immer und ist sehr simpel: Ganze Fruchtstücke in die Eisformen geben, möglichst bunte, so dass es hübsch aussieht, und mit Sirup auffüllen. Himbeersirup, Pfirsichsirup, Holundersirup. Was immer ihr mögt.

Kleiner Tipp: Süsst den Sirup richtig gut, erkaltet entschwindet nämlich ein Teil der Süsse.

 

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Auf dass wir frisch gekühlt und glücklich durch den Spätsommer wandeln.