Immunsystem Hälferli

Irgendwann kriegen sie einen dann doch. Oder nicht? Drei kleine Wundermittel aus meiner Küche, die uns stärken und den bösen Viren den Kampf ansagen. Denn der Winter wird kommen. Irgendwann.

 

 

1. ARONIABEEREN

Das kann Aronia: Sie sind sehr vitaminreich und voller wichtiger Mineralstoffe. Andere Beeren hängen sie mit ihren Nährstoffpäckchen locker ab. Ausserdem haben sie einen sehr hohen Gehalt an Radikalfängern und sind somit hoch antioxidativ. Sie sollen den Alterungsprozess verlangsamen, die Immunabwehr stärken und sie wirken gegen Entzündungen im Körper. Sie trotzen Viren, wirken antibakteriell und wirken sich positiv auf den Darm aus. Ausserdem wirken sie sich auch günstig auf die Blutwerte und die Leber aus.

 

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Aroniabeeren gibts im Reformhaus oder im Internet. Im Geschmack sind sie eher herb, daher empfiehlt es sich diese ins Müsli oder in einen Smoothie zu mischen. Vorher etwa eine halbe Stunde einweichen. Je länger, desto besser.

Aronia gibt’s aber auch als Saft oder Sirup.

 

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Und – tattaaaaaahh – als Schöggeli. Die mögen meine Kinder sehr. Die kommen sogar noch vor dem Sirup auf ihre Favoritenliste. Wer hätte das gedacht. Gefunden habe ich sie bis anhin nur online, dafür aber aus Schweizer Anbau.

 

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2. GOJI-BEEREN

Das kann Goji: Es heisst, sie gehören zu den vitalstoffreichsten Beeren, beinhalten 21 wichtige Mineralstoffe und zahlreiche Vitamine. Sie werden oft bei Nierenleiden, Tinnitus, Konzentrationsstörungen und sogar bei Impotenz eingesetzt. Sie sollen bei Autoimmunkrankheiten wie Morbus Crohn, Asthma- und Allergietherapien oder auch bei Arthritis helfen. Sie bauen die Darmflora auf, helfen stressresistenter zu werden, spenden Energie, und auch sie sollen den Alterungsprozess verlangsamen (Yay!). Und sie verbessern die Immunabwehr.

 

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Goji-Beeren sind süss und schmecken auch einfach roh zum Knabbern. Und sie sind vielseitig verwendbar. Natürlich in Fruchtsmoothies, die man Kindern auch locker als Zaubertrank verkaufen kann.

Ich suche jeweils nach denen, die NICHT aus China sind. Die sind schwer zu finden. Aber in manchen Reformhäusern hat man Glück.

 

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In Getreideriegeln. Oder in einem Salat. Zum Beispiel mit Quinoa oder Linsen.

 

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Im Müsli, mit vielen Früchten und zum Beispiel mit Hirse-, Quinoa- und Dinkelflocken sowie Chiasamen.

 

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3. MATCHA GRÜNTEEPULVER

Das kann Matcha: Das Immunsystem stärken! Matcha enthält unter anderem Vitamin B und C, sowie Kalium, Eisen und Kalzium. Matcha beschleunigt den Stoffwechsel und unterstützt beim Abnehmen. Matcha macht uns fit und munter und das für einige Stunden. Es wirkt entzündungshemmend und wird sogar in der Alzheimerforschung eingesetzt. Viele gesundheitsfördernde Eigenschaften werden dem grünen Pulver nachgesagt.

Matcha gibt es ebenfalls in Reformhäusern oder Online, zum Beispiel bei smuusy.ch.

 

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Matcha ist ebenso vielseitig einsetzbar. Als Tee natürlich, aber auch in Smoothies.

 

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In Gebäck oder auch in Müsli. Oder so, wie ich Matcha am liebsten mag. Als Matcha Latte. Das steht bei mir fast jeden Morgen auf dem Programm. Herrlich schmeckt er zu Hafermilch. Diese leicht erwärmen (darf nicht kochen), einen halben Teelöffel Matchapulver einrühren und mit dem Milchschäumer aufschäumen. Fertig.

 

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Auf einen gesunden Winter!