Bewegung im Alltag

Keine Zeit für Sport? Das ist natürlich eine reine Frage der Prioritätensetzung. Und spörtlen kann man ja auch Zuhause, wie die da oben. Aber ich verstehe es nur allzugut, wenn regelmässiger Sport auf der Prioritätenliste arg nach unten rutscht. Mit diesen 13 Tipps bringt ihr euren Kreislauf aber auch im ganz gewöhnlichen Alltag in Schwung.

 

 

13 TIPPS WIE IHR EUCH IM ALLTAG MEHR BEWEGT

 

  • IMMER DIE TREPPE NEHMEN. Der Klassiker. Und oft macht man das vielleicht auch, aber der gute Wille wird gerne vom inneren Schweinehund überwältigt, denn man kann ja „das nächste Mal die Treppe nehmen“. Nä äh. Den Lift stets wegdenken. Es lohnt sich. Und das gilt im Fall auch für Rolltreppen!

 

  • EINE ODER MEHRERE TRAM- ODER BUSHALTESTELLEN FRÜHER AUSSTEIGEN. Abgesehen davon, dass so ein spontaner Spaziergang gut tut und man dabei, zB nach einem langen Arbeitstag, auch wunderbar den Kopf lüften kann, wirken sich die paar Extraschritte positiv aus. Besonders dann, wenn man viel gesessen ist. Aber natürlich sollte man hier nicht gemütlich rumschlendern, sondern schon zügig gehen. So dass es ein klein wenig anstrengend ist, man aber nicht ausser Atem gerät.

 

  • EINEN SCHRITTZÄHLER INSTALLIEREN. Das spornt an den Rekord vom Vortag zu brechen. 5’000 sollten es mindestens sein, das sind plusminus 4km, und 10’000 Schritte pro Tag wären ideal, wenn man auch noch bisschen abnehmen möchte. Schrittzähler zählen oftmals auch die Distanz oder den Kalorienverbrauch und – eben – sie spornen an, weil man ständig mit dem Ergebnis konfrontiert ist. Schrittzähler gibt es auch als App, der Nachteil ist allerdings, dass man das Handy wohl nicht immer auf sich hat, wenn man im Büro oder Zuhause seine Schritte tut.

 

  • STADT ZU FUSS ERKUNDEN. Unbedingt! Wer beim Städte- oder Shoppingtrip nicht ständig ins Taxi, in die U-Bahn oder in den Bus hüpft, sieht viel mehr von einer Stadt, von hübschen Quartieren und versteckten kleinen Läden. Und wer gleichzeitig noch den Schrittzähler aktiviert, wird erstaunt sein, wieviel Schritte man in so einem Tag tut.

 

  • EINKAUFEN IN HÄPPCHEN. Also nicht alles samstags mit dem Auto besorgen, sondern mehrmals die Woche zu Fuss (wenn es die Zeit zulässt, ich weiss) zügig zum Laden laufen und sich mit frischen Lebensmitteln eindecken.

 

  • VELO STATT AUTO. Ich bin eine Schönwetterfahrerin. Auf die zeltgrossen Velo-Pelerinen und Regenduschen im Gesicht versprühe ich, ganz besonders im Winter, wenig Lust und die Gefahr ist gross, dass ich auf warme, trockene Fortbewegungsmittel mit Dach ausweiche. Da es aber – aufs Jahr gerechnet – meistens nicht regnet, sollte man sich schon überlegen, ob es sich manchmal nicht lohnen würde, jetzt einfach mal das Velo, anstelle des Autos oder Busses zu nehmen.

 

  • STAUBSAUGEN. Gäbe es eine Rangliste für favorisierte Haushalt-Beschäftigungen, das Staubsaugen wäre bei mir zuunterst. Aber sowas von. Es ist zu laut und das Kabel ist immer zu kurz. * Nerv *. Und überhaupt. Aber so bewegungsapparattechnisch ist Staubsaugen eine tolle Sache. Noch besser in einem grossen Haus mit vielen fiesen Treppen. Rauf, runter, rüber, oben, unten, hinten, vorne.. da noch unters Möbel kriechen, dort noch um die Ecken sausen. Da brauchts echt keine zusätzliche Sportlektion mehr.

 

  • FENSTER PUTZEN. Ja, mach ich auch nicht gern. Aber erinnert ihr auch noch an Karate Kid? Auftragen, Polieren? So richtig mit viel Körpereinsatz, damit man kein einziges Streifchen mehr sieht? Eben. Super Training. Und gibt tolle Oberarme. Man sollte aber vielleicht mal links und rechts abwechseln, sonst gibts den berüchtigten Fensterputzarm.

 

  • JOGGEND ZUR ARBEIT. Aber natürlich nur dann, wenn es dort eine Dusche gibt. Und wenn es die nicht gibt, dann einfach Sportsachen in einen Rucksack packen und am Abend nach Hause joggen. Sofern die Arbeitsstätte in einer vernünftigen Entfernung liegt.

 

  • SPORTGERÄT VOR DEN TV STELLEN. Denn früher oder später landen die meisten von uns auf dem Sofa und lassen den Tag gemütlich ausklingen. Wenn es das ästethische Empfinden zulässt, macht man sich mit einem Crosstrainer, Stepper oder Velo einen grossen Gefallen, wenn man noch so 30 Minuten strampelt. Hat man kein solches Gerät, so kann man auf einer Fitnessmatte auch wunderbar ein paar Kraft- und Dehnübungen machen.

 

  • SPORTAPPS. Was früher Aerobic-DVDs waren, sind heute Sportapps. Und dann sind sie auch noch so effizient. Fit in 7 Minuten. Fit in 5 Minuten. Fit in no time. Wenns doch nur so wäre. Aber man nehme mal an, man zieht das jetzt wirklich täglich durch, jeden Tag – patsch! – 5 Minuten, und jeden Tag ein anderes Programm. Tag 1 den Bauch, Tag 2 die Beine, Tag 3 die Kondition. Und dann wieder von vorne. Und manchmal – wenns ganz gut läuft – kann man auch mal 2 oder 3 Einheiten nacheinander machen. Schon bald könnt ihr dann eure Sixpacks auf Facebook posten.

 

  • FREUNDE AUF DER JOGGINGSTRECKE TREFFEN. Ja, das geht jetzt schon ziemlich knallhart in Richtung Sport und entfernt sich leicht vom Thema, wie man Bewegung in seinem Alltag integriert. Aber in seiner spärlichen Freizeit will man ja auch noch Freunde treffen, und da fällt der Sport halt auch wieder etwas in den Hintergrund. Was aber wenn man den einen oder anderen Freund nicht im Kino, in der Bar oder im Restaurant trifft. Sondern auf einer Joggingstrecke. Na? Ist ein Gedanke wert, oder?

 

  • SICH EINEN HUND ANSCHAFFEN. Dann kommt ihr um den täglichen Spaziergang einfach nicht drumrum. Das ist ein klarer Vorteil zur Katze. Die macht da nicht so mit.