Kindermenü à la minute

Manchmal wird’s bisschen später als geplant. Bei mir meist dann, wenn ich mit den Kindern unterwegs bin. Bis wir es dann nach Hause schaffen, müsste das Essen eigentlich schon auf dem Tisch stehen. Und dann ist man schnell gestresst, denn die Kinder müsste man auch noch baden, die Kleider für den nächsten Tag rauslegen (ja! das machen wir! Zumindest für das Schulkind, weil es sich sonst am Vormittag innerhalb einer halben Stunde einfach nicht für ein Outfit entscheiden kann) und die Vorlesegeschichten zeitlich einplanen. Mit schlechtem Alltags-Zeitmanagement kenne ich mich sehr gut aus. Ich kann wunderbar rumtrödeln, bis es dann – zack! – zu spät wird.

 

Ein kleiner Trick um auch ein total simples und auf einem blutten, weissen, grossen Teller allenfalls unattraktives Mahl auf kindertauglich zu pimpen, sind die lustigen Kinderteller mit den Fächern.

 

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Da die meisten Kinder rohes Gemüse mögen, kann man auch locker noch Vitamine reinschmuggeln. Und es sieht bunt und sehr sehr hübsch aus.

 

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Kann aber sein, dass das nur ICH so sehe. Damals, als ich noch klein war, da gabs am Flughafen Zürich ein Restaurant, dass sein Essen auf Flugzeugtabletts mit solchen Fächern servierte. Kartoffelstock hier, Erbsen da drüben, hier noch bisschen dies und das. Das war bevor im Flugzeug alles in Aluschalen serviert wurde. Geflogen bin ich als Kind nie, aber dieses Tablett hat bei mir – bis heute – Eindruck gemacht.

 

Merkt man unter Umständen. Ich komme einfach nicht davon los.