Magenbrot

Nach vielen gesunden und mit viel Gemüse und extra viel Nährstoffen versehenen Quinoa-Grünkern-Dinkel-Experimenten, haben nun meine Kinder mich und meine kulinarischen Versuche wieder ins Herz geschlossen. Es gab Magenbrot. Und das sowas von selbst gemacht.

 

Ich bin ja eigentlich nie auf die Idee gekommen, Magenbrot selbst zu machen. Warum auch. Das wird einem ja an jeder Chilbi nachgeworfen. Nicht dass ich ständig auf Chilbis wäre. Gott bewahre. Ich und Menschenaufläufe – Nein! Horror! Da krieg ich gleich Schnappatmung. Und Bibeli. Aber Magenbrot, ins rosa Papiersäckchen gepackt, ist einfach nichts, dass bisher auf meinem Snack-Menüplan stand. Bis meine hochkreative und liebe Freundin Anna von STRICKCAFE mir und meinen Kindern kürzlich Magenbrot zum Zvieri anbot. Selbstgemacht. Natürlich.

 

Will ich auch machen, dachte ich sofort. Und so schritt ich zur Tat. Und stellte fest: Ist überhaupt nicht schwer. Und mit meinem allerliebsten Lebkuchenrezept – denn das ist die Basis meines Magenbrots – so wunderbar lecker! Das einzige Problem ist, dass ich wohl nun die nächsten Jahre ständig Magenbrot machen muss, WEIL ES SO UNGLAUBLICH LECKER WAR! Vielleicht steige ich ins grosse Magenbrot-Business ein. Noch ist alles offen.

 

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Woher die lässigen Kinderstulpen sind? Von Bobo Choses. Die gibts bei Stadtlandkind. Ich selbst gehe im Herbst und Winter ohne gar nicht mehr aus dem Haus. Ich habe auch welche. Und zwar in allen Farben und Formen. Sind die Handgelenke warm, ist alles gut. Meine Kinder teilen meine Meinung. Seit kurzem bin ich im Besitz von diesen hier. Selbstgemacht. Wenn auch nicht von mir. Die sehen unterwegs dann so aus:

 

 

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Apropos selbstgemacht. Wir sprachen von Magenbrot.

 

 

MAGENBROT

Teig:

  • 250g Halbweissmehl
  • 100g Rohrzucker
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 EL Lebkuchengewürz
  • 1/2 Päckli Backpulver
  • 2,5 dl Milch
  • 1 EL Rapsöl
  • 1 EL Honig

 

Erst alle trockenen Zutaten vermischen und dann alle weiteren Zutaten hinzufügen, gut vermischen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Bei 180° rund 35 Minuten backen.

Anschliessend abkühlen lassen und in kleine Quadrate schneiden.

 

 

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Glasur:

  • 80g schwarze Schokolade
  • 10g Butter
  • 6 EL Wasser
  • 1 EL Kakaopulver
  • 200g Puderzucker

 

Schokolade in kleine Stücke brechen und mit Butter und Wasser langsam schmelzen. Kakaopulver und Puderzucker mischen und dazugeben. Glasur glatt rühren und auf der warmen Kochplatte lassen.

Erste Hälfte der Lebkuchenwürfel in eine Schüssel geben, die erste Hälfte der Glasur darüber giessen und vermischen, bis alles mit Glasur überzogen ist. Die zweite Hälfte Lebkuchen dazu geben, sowie den Rest der Glasur und nochmal sorgfältig vermischen. Auf Backpapier auskühlen lassen.

 

 

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Magenbrot kann man übrigens auch prima verschenken. Und es muss auch nicht zwingend in ein rosarotes Papiersäckchen gepackt werden.

 

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