Orangen und Olivenöl

Das ist nur ein kleiner Snack. Aber oh! – wie habe ich ihn als Kind geliebt! 

 

Damals, im verwilderten, üppigen Garten meiner Nonna, mitten in der italienischen Pampa, umgeben von duftenden Zitronen, auf Olivenhaine blickend und durch Rebberge streifend. Rosmarin, Basilikum, Thymian, Oregano, die Gerüche waren stets präsent… und ich denke an die aufgeschnittenen Milchpackungen, wo la nonna jeweils die Essensreste reinpackte und transportierte, um sie den herrenlosen Katzen zu bringen, die in ihrem Garten ein neues Zuhause gefunden hatten. Und da war ich, mit den Katzen spielend, durch den Garten hüpfend, hier einen Pfirsich pflückend, dort ein Rüebli aus der warmen Erde ziehend. Das Zvieri kam nicht im bunten Zvieriböxli, nein, es hing ständig in Reichweite. Diese Idylle gehörte zu meiner Kindheit und die Bilder und die Düfte lassen mich nie mehr los. Auch nicht dieser leckere Orangensnack.

Meine Nonna hatte den immer für mich gemacht und ja, es mag sich nach einer eher gewöhnungsbedürftigen Kombination anhören, aber es lohnt sich total, sich daran zu gewöhnen. Manchmal braucht es einfach nur sooo wenig..

 

Man nehme…

 

..Orangen..

 

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..Olivenöl..

 

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..und Zucker.

 

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Man schäle die Orangen, schneide sie in feine Scheiben und Träufle etwas (gutes) Olivenöl drauf.

 

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Und gebe etwas Zucker dazu.

 

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Fertig.

 

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Die Säure der Orange verschmilzt mit dem geschmeidigen Aroma des Olivenöls.