Pastetli

Ich habe mich manchmal gefragt, wer denn heute noch Pastetli kauft. Ich sehe sie immer wieder, im Regal, die Regale immer voll. Aber ich sehe sie selten in den Einkaufswagen. Nicht dass ich ständig in fremde Einkaufswagen starren täte. Aber nein. Zumindest nicht ständig. Es war auf jeden Fall mal wieder Zeit für Pastetli.

 

Nach dem Toast Hawaii, das zweite Menü, dass ich als Kind zum letzten Mal gegessen habe. WEIL ICH EINFACH NIE MEHR DRAN GEDACHT HABE!

Pastetli. Schon diese verniedlichende Form schreit nach Kleinkindfutter. Aber dabei geben die Pastetli echt sehr viel her. Und sie sind schnell zubereitet. Das war mir gar nie so richtig bewusst.

Die Pastetli haben sich wieder in meine Gedanken gedrängt, nachdem eine Bekannte erwähnte, dass sie für den Babysitter Pastetli gemacht habe. Das mache sie immer. Weil das so schnell ginge. Und ich dann so: Echt? Pastetli? Ist das nicht unheimlich aufwändig? Sie dann so: Nei, voll nöd. Ich dann so: Ich mache immer Gratin, den muss dann der Babysitter nur noch in den Ofen schieben. Und sie dann so: Echt? Gratin? Ist das nicht unheimlich aufwändig?

Und genau deshalb ist es SO WICHTIG dass man miteinander spricht! Über die weltpolitische Lage, über den Klimawandel, über Erziehungsstolpersteine, über die neue Staffel von „Suits“ und über das Essen! Denn ich wäre NIEMALS AUF DIE IDEE GEKOMMEN Pastetli zu machen und bin jetzt richtig froh darüber, dass dieses Gespräch stattgefunden hat. So einfach kann man mich glücklich machen. Ob es auch andersrum so ist, weiss ich ich gar nicht. Ich glaube sie findet den Gratin immer noch aufwändig. Aber das ist er voll nöd!

 

Aber zurück zu den Pastetli. Diese meine Kreation, gibts nächste Woche beim Foodboxen-Lieferservice JUTS. Einmal monatlich darf ich ein Rezept beisteuern. Zusammen mit zwei anderen Gerichten könnt ihr dieses DIESE WOCHE bestellen und dann kriegt ihr nächste Woche ein schönes Paket mit allen frischen, saisonalen und regionalen Zutaten direkt zu euch nach Hause geliefert. Das heisst für euch: Weniger Einkaufen, weniger Planen, weniger Foodwaste – da alle Zutaten genau abgemessen sind.

Hier seht ihr wie JUTS funktioniert.

 

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So oder so. Hier ist das Rezept. Die Pastetli, so wie ich sie am liebsten mag.

 

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PASTETLI für 4 Personen

 

Zutaten:

  • 1 Pack Pastetli (4 Stück)
  • 200g Pouletgeschnetzeltes
  • 500g Champignons
  • 200g TK-Erbsen
  • 1 TL Butter
  • 1 TL Bouillonpulver
  • Estragon
  • 2dl Halbrahm
  • Pfeffer

 

Dazu:

  • 8 Karotten
  • 2 TL Butter

 

Poulet in der Butter (oder Olivenöl) anbraten, bis es schön goldbraun ist. Herausnehmen. In der gleichen Pfanne Champignons andünsten, mit wenig Wasser (oder Weisswein) ablöschen, Bouillonpulver dazu geben und 2-3 Minuten köcheln lassen. Erbsen dazu geben, Pfanne vom Herd nehmen.

Karotten schälen, in Streifen schneiden und in wenig Wasser knapp weich köcheln lassen. Wasser abgiessen und Karotten in Butter schwenken. Wer ein Dampfgerät Zuhause hat, dämpft die Karotten und schwenkt sie anschliessend in etwas Butter.

In der Zwischenzeit Pastetli nach Anleitung backen. In der Regel 12 Minuten bei 180° (Ofen nicht vorheizen).

Poulet zurück zu den Champignons und Erbsen geben, Rahm dazu giessen, mit (reichlich) Estragon und Pfeffer würzen und nur noch heiss werden lassen.

Füllung in die Pastetli geben und diese zusammen mit den Karotten servieren.

 

 

REZEPT ZUM AUSDRUCKEN

 

 

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