Wintergemüse

Da in den Läden vieles das ganze Jahr über verfügbar ist, vergesse ich manchmal, was denn nun wirklich Saison hat und tappe immer wieder mal in die Falle. Dem schaffe ich nun Abhilfe. 

 

Ich habe mir einen Saisonkalender in die Küche gehängt. Einfach, um mir mal wieder bewusst zu werden, dass jetzt gerade eben nicht die Zeit für Tomaten, Peperoni oder Gurken ist. Der Winter ist für mich aus gemüsetechnischer Sicht nicht die attraktivste Jahreszeit. Ich mag vor allem das bunte Sommergemüse. Wohl aber auch deshalb, weil ich nie wirklich auf gemüsewinterliche Entdeckungsreise ging.

Es macht echt keinen Sinn, im Winter Tomaten zu essen, die eh nur nach Wasser schmecken. Und aussersaisonales Gemüse ist einfach alles andere als umweltfreundlich. Es lohnt sich also, seinen Speiseplan etwas anzupassen, indem man einfach ab und zu einen Blick auf eine Saison-Gemüsetabelle wirft.

 

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Vielleicht ist einem das eine oder andere Wintergemüse noch etwas fremd? Oder man weiss nicht, was man damit anstellen kann? Hierfür kann ich Meret Bissiges Wälzer Meine Gemüseküche für Herbst und Winter wärmstens empfehlen. Hier lernt man nicht nur die vielen verschiedenen Gemüsesorten näher kennen, sondern erfährt auch viel über den Gemüseanbau und warum man biologisch produzierten Lebensmitteln den Vorzug geben sollte. Und natürlich sind da auch viele feine Rezepte drin.

 

Ein kleiner Überblick. Welche Gemüse also sind im Januar vorzuziehen? Unter anderem…

  • Grünkohl / Federkohl
  • Chinakohl
  • Schwarzwurzel
  • Kohlrabi
  • Chicorée
  • Karotten
  • Knollensellerie
  • Topinambur
  • Wirz
  • Nüsslisalat
  • Pastinaken
  • Rosenkohl

Lauch, Zwiebel und Knoblauch gehen immer.

 

Und damit man immer schön dran denkt, gibt’s allerlei tolle Saisonkalender im Netz. Wie diesen hier zum ausdrucken von Gemüse.ch. So hat man jeden Monat unter Kontrolle. Und den kann man prima in die Küche hängen.